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aus dem 18. Kapitel der Bhagavat Geeta
Das Leben ist eine Herausforderung   begegne ihr
Das Leben ist ein Geschenk nimm es an
Das Leben ist ein Abenteuer wage es
Das Leben ist Leid überwinde es
Das Leben ist eine Tragödie biete ihr die Stirn
Das Leben ist ein Dienst verrichte ihn
Das Leben ist ein Spiel spiele es
Das Leben ist ein Geheimnis enthülle es
Das Leben ist ein Lied  sing es
Das Leben ist eine Gelegenheit  nimm sie wahr
Das Leben ist eine Reise vervollkommne sie
Das Leben ist ein Versprechen  erfülle es
Das Leben ist Liebe entdecke sie
Das Leben ist Schönheit preise sie
Das Leben ist Wahrheit verwirkliche sie
Das Leben ist ein Kampf kämpfe ihn
Das Leben ist ein Rätsel löse es
Das Leben ist ein Ziel    erreiche es
Desiderata Seitenanfang nächstes
GEHE RUHIG UND GELASSEN DURCH LÄRM UND HAST, 
UND SEI DES FRIEDENS EINGEDENK, DEN DIE STILLE BERGEN KANN.
VERTRAGE DICH MIT ALLEN MENSCHEN, MÖGLICHST OHNE Dich ihnen auszuliefern.
Äußere Deine Wahrheit ruhig und klar, und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte.
~ Meide laute und aggressive Menschen. Für den Geist sind sie eine Qual. Wenn Du Dich mit anderen vergleichst, könntest Du bitter werden und Dir nichtig vorkommen, denn es wird immer Menschen geben, die größer oder geringer sind als Du. Freue Dich Deiner Leistungen wie auch Deiner Pläne.
~ Bleibe weiter an Deinem eigenen Weg interessiert, wie bescheiden er auch sei. Im wechselnden Glück der Zeiten ist er ein echter Besitz. In Deinen geschäftlichen Angelegenheiten lasse Vorsicht walten, denn die Welt ist voller Betrug. Doch soll das Dich nicht blind machen für vorhandene Rechtschaffenheit. Viele Menschen bemühen sich, hohen Idealen zu folgen, und überall ist das Leben voller Heldenmut.
~ Sei Du selbst. Vor allem heuchle nicht Zuneigung. Und sei, was die Liebe anlangt, nicht zynisch. Denn trotz aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch ewig wie das Gras.
~ Nimm freundlich gelassen den Ratschluß der Jahre an, und gib mit Würde die Dinge der Jugend auf. Stärke die Kraft des Geistes, damit er Dich bei unvorhergesehenem Unglück schütze. Aber quäle Dich nicht mit Gedanken. Viele Ängste kommen aus Ermüdung und Einsamkeit. Neben einem gesunden Maß an Selbstdisziplin sei gut zu Dir.
~ Du bist nicht weniger ein Kind des Universums als es die Bäume und die Sterne sind; Du hast ein Recht, hier zu sein, ob dies Dir klar ist oder nicht. Kein Zweifel besteht, dass das Universum sich so entfaltet, wie es sich entfalten soll.
~ Darum lebe in Frieden mit Gott, wie auch immer Du IHN verstehst. Was auch immer Dein Mühen und Dein Sehnen ist: Halte in der lärmenden Wirrnis des Lebens mit Deiner Seele Frieden. Trotz aller Falschheit, trotz aller Mühsal und all der zerbrochenen Träume ist es dennoch eine schöne Welt.
~ Sei vorsichtig. Und strebe danach, glücklich zu sein. 

AUS DER ALTEN ST. PAUL´S KIRCHE, BALTIMORE, 1692 A.D.
 

Der Drahtkorb Seitenanfang nächstes
Ein junger Mann, der sich schon tage-, wochen-, ja monatelang bemüht hatte, beten zu lernen und auch zu meditieren, stellte fest, daß einfach keine Erfahrung da war, die blieb. Er behielt nichts in den Händen zurück, es zerrann ihm alles wie Wasser zwischen den Fingern, nichts Greifbares blieb zurück. Er war bereits ganz verzweifelt und wollte schon mit dem Gebet und der Meditation aufhören, da hörte er von einem Weisen, der in der Wüste lebte und der ein Meister in Gebet und Meditation sei.
Also gut, dachte er, einen letzten Versuch will ich wagen und diesen Weisen besuchen und ihn fragen, wie denn das Beten ginge.

Und er machte sich auf, fand den Weisen in der Wüste und fragte ihn: "Du bist doch ein Meister in Gebet und Meditation, lehre mich so beten, daß für mich auch ein Erfolg dabei herauskommt."

Und der Weise sagte zu ihm: Siehst du den dreckigen Drahtkorb dort liegen? 
"Ja!"
"Dann nimm ihn und hole damit Wasser."

Der junge Mann nahm den Drahtkorb, ging einige hundert Meter bis zum Brunnen, schöpfte mit dem Drahtkorb Wasser und machte sich auf den Weg zum Weisen. Doch bis er dort angekommen war, war alles Wasser aus dem Drahtkorb herausgelaufen.
Der Weise sagte zu ihm: Geh und hol Wasser!
Und er machte sich zum zweitenmal auf den Weg, doch der Erfolg war genau derselbe.
Der Weise forderte ihn zum drittenmal auf: "Geh und hol Wasser"
Und das wiederholte sich noch einige Male, bis der junge Mann ungeduldig wurde und dachte: Das klappt doch nie, ich frage den Weisen einmal.
Und er sagte zu ihm: "Du siehst doch, mit dem Drahtkorb kann man kein Wasser holen, es läuft alles heraus."
Da sagte der Weise: "Genauso ist es mit dem Gebet, du hast zwar kein Wasser zu mir gebracht, aber der Drahtkorb, der am Anfang dreckig war, ist jetzt sauber, und so verhält es sich auch beim Beten. Wenn du beim Gebet nicht die Erfahrung hast, etwas in den Händen zurückzubehalten, so hat dich doch das Beten und das Meditieren gereinigt."

 

Herz.com Seitenanfang nächstes
Kunde:
Ich bin technisch nicht sehr versiert, aber ich glaube, daß ich bereit bin es jetzt zu installieren.
Was soll ich als erstes tun?

Techniker:
Der erste Schritt ist das HERZ zu öffnen. Haben Sie ihr HERZ gefunden, gnädige Frau?

Kunde:
Ja, aber da laufen gerade einige Programme.
Geht die Installation in Ordnung während sie laufen?

Techniker:
Welche Programme laufen gerade, gnädige Frau?

Kunde:
Lassen Sie mich sehen ... Ich habe hier
VERGANGENE_VERLETZUNGEN.EXE,
WENIG_SELBSTACHTUNG.EXE,
GROLL.EXE und ÄRGER.COM,
welche gerade laufen.

Techniker:
Kein Problem. LIEBE wird ganz automatisch VERGANGENE_VERLETZUNGEN.EXE von Ihrem
Betriebssystem löschen. Es bleibt vielleicht im permanenten Speicher, aber es wird andere Programme nicht länger stören. LIEBE wird eventuell WENIG_SELBSTACHTUNG.EXE mit einem eigenen Modul SELBSTACHTUNG.EXE überschreiben. Sie sollten jedoch unbedingt die Programme GROLL.EXE und ÄRGER.COM beenden. Diese Programme verhindern, daß LIEBE richtig installiert wird.
Können Sie diese Programme beenden, gnädige Frau?

Kunde:
Ich weiß leider nicht, wie ich sie beenden soll. Können Sie mir das erklären?

Techniker:
Ist mir ein Vergnügen. Gehen Sie zum Startmenu und führen Sie VERGEBEN.EXE aus. Machen Sie das so oft, bis GROLL.EXE und ÄRGER.COM komplett gelöscht sind.

Kunde:
In Ordnung, ich bin soweit. LIEBE hat sich von selbst installiert. Ist das normal?

Techniker:
Ja. Sie sollten eine Nachricht sehen, welche besagt, daß es das Leben vom HERZEN wieder installieren wird. Können Sie diese Mitteilung sehen?

Kunde:
Ja. Ist die Installation fertig?

Techniker:
Ja, aber bedenken Sie, daß Sie nur das Grundmodul haben. Am Anfang benötigen Sie eine Verbindung zu anderen HERZEN um upgrades zu bekommen.

Kunde:
Ooh ... Ich bekomme eine Fehlermeldung. Was soll ich tun?

Techniker:
Welche Meldung?
Kunde:
Es steht „Fehler 412 - Programm läuft noch nicht auf den internen Komponenten“.
Was bedeutet das?

Techniker:
Machen Sie sich keine Sorgen, gnädige Frau, das ist ein übliches Problem. Es bedeutet, daß das LIEBE Programm darauf ausgerichtet ist um auf anderen HERZEN zu laufen, aber noch nicht auf Ihrem HERZ gelaufen ist. Das ist eines der komplizierten Programmiersachen, aber um es gewöhnlich auszudrücken müssen Sie Ihr eigenes Gerät LIEBEN bevor es andere LIEBEN kann.

Kunde:
Was muß ich also machen?

Techniker:
Können Sie den Ordner mit Namen „SELBSTAKZEPTANZ“ finden?

Kunde:
Ja.

Techniker:
Markieren Sie folgende Dateien und kopieren Sie sie in den MEINHERZ Ordner: SELBSTVERGEBUNG.DOC, SELBSTACHTUNG.TXT, ERKENNEWERTE.TXT, GÜTE.DOC. Das System wird alle Dateien, die Konflikte verursachen, überschreiben und jede schlechte Datei reparieren. Sie sollten auch die Datei SELBSTKRITIK.EXE von allen Ordnern löschen und dann darauf schauen, daß auch der Papierkorb geleert ist, um sicher zu gehen, daß es wirklich komplett weg ist und nicht mehr zurückkommt.

Kunde:
Habe ich getan. He! Mein HERZ füllt sich mit wirklich netten Dateien. LÄCHLE.MPG spielt gerade auf meinem Bildschirm und zeigt an, daß WÄRME.COM, FRIEDEN.EXE und ZUFRIEDENHEIT.COM sich in mein HERZ kopieren!

Techniker:
Dann ist LIEBE installiert und läuft. Sie sollten die Möglichkeit haben, es von hier zu steuern. Eine Sache wäre da noch bevor ich gehe ....

Kunde:
Ja?

Techniker:
LIEBE ist freeware. Gehen Sie sicher, daß Sie sie und die verschiedenen Module jedem geben, den Sie treffen. Diese Leute werden es auch wieder mit anderen Leuten teilen und es werden einige nette Module zu Ihnen zurückkehren.

Kunde:
Ich verstehe. Ich bedanke mich für Ihre Hilfe.

 

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Leitgedanken großer Meister

Aktivität richtig entsagt bringt Freiheit.
Aktivität richtig ausgeführt, bringt Freiheit.
Beide sind besser als sich vor Aktivität zu scheuen.
Bhagavad Gita

Das Selbst ist unteilbar und ohne ein zweites; aber der Körper besteht aus mehreren Teilen. Und doch werden die beiden miteinander identifiziert. Gibt es eine größere Unwissenheit als diese?

Das Selbst ist der Herrscher und objektiv. Der Körper ist der Beherrschte und subjektiv. Und doch werden die beiden miteinander identifiziert. Gibt es eine größere Unwissenheit als diese?

Das Selbst ist von Natur aus das Wissen und die Reinheit. Der Körper besteht aus Fleisch und ist unrein. Und doch werden die beiden miteinander identifiziert. Gibt es eine größere Unwissenheit als diese?
Sankaracharya 

Alles Geschaffene verschwindet. Dem, der das weiß, wird das Leiden gleichgültig. Dies ist der Weg zur Reinheit.
Alles Geschaffene ist der Trauer und dem Leid untertan. Dem, der das weiß, wird das Leiden gleichgültig. Dies ist der Weg zur Reinheit.
Buddha

Wer glaubt: „Ich bin der Körper“, bleibt unwissend, genau so wie derjenige, der glaubt: „dieser Körper gehört mir“, - wie wenn er ein leeres Gefäß als sein eigenes betrachtete.

„ICH bin wahrlich Geist, ohne Unterschied, unveränderlich und von Natur aus die einzige Wirklichkeit, das Wissen und die Glückseligkeit. So bin ich nicht der Körper, der ununterbrochen ständiger Veränderung unterworfen ist.“ Das nennen die Weisen Wissen.

„ICH bin unveränderlich, formlos, fehlerlos und ohne Verwesung. Deshalb bin ich nicht der Körper, der unwirklich ist.“ Das nennen die Weisen Wissen.

„ICH bin ohne Krankheit, ohne Schein, ohne Gegensätze und all-durchdringend. Deshalb bin ich nicht der Körper, der unwirklich ist.“ Das nennen die Weisen Wissen.

„ICH bin ohne Eigenschaften, ohne Tätigkeit, ewig, ewig frei und unzerstörbar. Deshalb bin ich nicht der Körper, der unwirklich ist.“ Das nennen die Weisen Wissen.

„ICH bin makellos, ohne Bewegung, ohne Ende, rein und unberührt von Alter und Tod. Deshalb bin ich nicht der Körper, der unwirklich ist.“ Das nennen die Weisen Wissen.
Sankaracharya

ICH bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum VATER denn durch mich.
Jesus (Neues Testament, Joh. 14/6)

Lass dies Singen von Chorälen, dieses Perlenzählen an dem Rosenkranz!
Wen verehrst du im entlegenen, dunklen Winkel eines Tempels, dicht geschlossen jedes Tor?
Mach auf die Augen, sieh! Dein Gott ist nicht vor dir.

Dort ist er, wo der Bauer pflügt auf hartem Grund; dort, wo der Wegemacher Steine bricht.
Bei ihnen ist er, im Sonnenschein und Regenschauer.
Sein Kleid ist ganz mit Staub bedeckt.
Leg deinen Mantel ab, tu es ihm gleich und steig herab zum Staub der Erde!

Erlösung? Wo findest du Erlösung? 
Hat unser Meister selbst nicht freudig sich die Fessel, 
die Geschaff’nes bindet, angelegt? 
Er ist mit uns gebunden, für immer mit uns allen.

Komm du heraus aus tiefer Selbstversenkung, 
lass Weihrauch, deine Blütenkränze lass beiseit’! 
Was macht es schon, wenn deine Kleider 
zerrissen oder fleckig werden? 
Begegne Ihm und stelle dich zu ihm 
in Mühsal und im Schweiße deiner Stirn.
Rabindranath Tagore

Der Törichte quält sich, wenn er denkt: „Meine Söhne gehören mir, dieser Reichtum gehört mir.“ Er selber gehört nicht sich selbst. Wie könnten also seine Söhne ihm gehören?
Buddha

Der Körper ist mein Wagen, die fünf Sinne sind meine Pferde, mein Verstand ist der Zügel, aber ICH BIN DER WAGENLENKER.
Bhagavad Gita

Lange ist die Nacht für den Wachenden, lange ist eine Meile für den Müden; lange ist das Leben für den Törichten, der das wahre Gesetz nicht kennt.
Wenn ein Reisender keinem begegnet, der höher steht als er, oder wenigstens auf gleicher Stufe, soll er eher seine einsame Reise allein fortsetzen. Es gibt keine nützliche Gesellschaft mit einem Narren.
Der Törichte, der sich seiner Torheit bewusst ist, ist wenigstens insofern weise. Aber ein Törichter, der sich selbst weise hält, ist wahrlich ein Törichter. Der Narr ist sich selbst der größte Feind, denn er begeht böse Taten, die ihm nur bittere Folgen bringen.
Eine Tat ist dann eine schlechte Tat, wenn man sie bereut und ihre Folge mit Tränen empfängt. Aber jene Tat ist gut, die man nicht bereut und deren Folge man freudevoll empfängt.
Buddha

Lakshmana sagte einmal zu seinem göttlichen Bruder: „Ist es nicht seltsam, o Rama, dass ein Wissender (Dschnanin) wie Vasishtha über den Verlust seiner Söhne geweint haben soll und untröstlich war?“
Dem entgegnete Rama: „Zugegeben, mein Bruder! Doch bedenke, dass ein jeder, der Erkenntnis (Dschnana) besitzt, zugleich auch Nichtwissen (Adschnana) besitzen muss, dass ein jeder, der um die Einheit weiß, auch um die Vielheit wissen muss; dass ein jeder, der das Bewusstsein von Licht hat, auch das der Finsternis haben muss, weil alle diese Gegensatz-paare dem Bereich des Nichtwissens zugehören. Man kann von Leid und Unwissenheit nicht frei werden, bevor man sie nicht beide überschreitet.“

Was ist der Weg zum Himmel?
Wahrhaftigkeit.

Wie findet ein Mensch das Glück?
Durch richtiges Benehmen.

Was muss er unterwerfen, um Kummer zu vermeiden?
Seine Gedanken.

Wann wird ein Mensch geliebt?
Wenn er ohne Eitelkeit ist.
Mahabharata

Es ist wahr, Simba, dass ich Taten anklage, aber nur solche Taten, die in Gedanken, Rede und Tat zum Bösen führen. Es ist wahr, Simba, dass ich Vernichtung predige, jedoch nur die Vernichtung von Stolz, Begierde, bösen Gedanken und Unwissenheit, niemals die Vernichtung von Vergebung, Liebe, Mitleid und Wahrheit.
Buddha

Genieße die Freude, die dir zuteil ward und trage das Leid, das dir zuteil ward; warte ruhig ab, was die Zeit bringt, wie der Landmann es mit den Früchten tut.
Mahabharata

Wahrheit gibt es eine einzige. Die Weisen benennen sie mit verschiedenen Namen. Es gibt einen Gott, eine absolute Wahrheit und ein SEIN. Menschen aus verschiedenen Ländern beten Gott unter verschiedenen Namen und in verschiedenen Formen an. Jeder von diesen Namen und jede von diesen Formen ist ein Gesicht des Ewigen.
Bhagavatam

In einem einzigen Gruß an Dich, mein Gott, lass alle meine Sinne sich entfalten und diese Welt zu Deinen Füßen streifen! 
Gleich der Regenwolke, die mit der Last von unergossenen Schauern tief überm Boden hängt, lass alle meine Sinne, mein ganzes Denken sich verneigen vor Deiner Tür in einem einzigen Gruß an Dich!
Lass aller meiner Lieder verschiedene Weisen zu einem einzigen Strome sich vereinen und zu dem Meer des Schweigens fließen in einem einzigen Gruß an Dich! 
Gleich einer Schar von Kranichen, die heimwehkrank zu ihren Nestern im Gebirge Tag und Nacht nach Hause fliegen, lass mein ganzes Leben seine Reise tun zum ewigen Heim in einem einzigen Gruß an Dich. 
Rabindranath Tagore

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berge liegt mag nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter das Viertel, sondern auf den Leuchter, so leuchtet es allen denen, die im Hause sind. Also leuchte auch euer Licht vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen, und euren Vater, der in Himmeln ist, preisen.
Jesus (Mathäus V.v. 14-16)

Wer sich um die üble Rede anderer nicht kümmert besiegt alles.
Mahabharata

Zwischen dem, der unermüdlich jeden Monat während hundert Jahren Opfer darbringt, und demjenigen der nie über etwas in Wut gerät, ist ohne Zweifel derjenige, der nie Zorn fühlt, der Höherstehende.
Mahabharata

Das Gute ist leicht zu tun von einem Guten, aber schwer von einem Bösen. Das Böse ist leicht zu tun von einem Bösen, aber schwer von einem Guten.
Buddha

Wie den festen Felsen selbst der größte Wind nicht bewegen kann, so kann Verleumdung oder Lob den Weisen nicht bewegen.
Buddha

Mönche! Es gibt vier ewige Wahrheiten (Arya Staya): das Leiden, die Ursache des Leidens, das Aufheben der Ursache des Leidens und der Pfad aus dem Leiden in die Befreiung. So lauten die vier ewigen Wahrheiten.
Buddha

O, Du Vorsichtiger, fürchte dich nicht. Für dich gibt es keine Gefahr. Es ist ein Weg, um den Ozean des irdischen Lebens zu durchqueren. Es gibt eine göttliche Kraft, um dem Entsetzen dieses irdischen Lebens ein Ende zu machen. Durch diese kannst Du den Welt-Ozean durchqueren und das höchste Heil erreichen.
Sankaracharya

Wisse, o Weiser, dass der Mensch Leidenschafts-losigkeit und Unterscheidungsvermögen braucht, wie der Vogel seine zwei Flügel. Ohne diese kann der Mensch die höchste Weintraube, woher der Nektar der Freiheit fließt, nie erreichen. 
Sankaracharya

Glücklich bist du; du wirst dein Ziel erreichen; dein Geschlecht ist gesegnet in dir, denn du strebst darnach der Ewige zu werden, indem du dich aus den Banden des Irrtums befreist.
Sankaracharya

Der in der Erde wohnt – und doch von der Erde verschieden ist, den die Erde nicht kennt – dessen Leib die Erde ist, der die Erde innerlich regiert – DER ist dein SELBST, DEIN Innerer Lenker, dein Unsterbliches.

Der in dem Himmel wohnt, und doch von dem Himmel verschieden ist – den der Himmel nicht kennt, dessen Leib der Himmel ist, der den Himmel innerlich regiert, DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches.

Der in dem Licht wohnt, und doch von dem Licht verschieden ist – den das Licht nicht kennt, dessen Leib das Licht ist, der das Licht innerlich regiert, DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches.

Der in dem Atem wohnt, und doch von dem Atem verschieden ist – den der Atem nicht kennt, dessen Leib der Atem ist, der den Atem innerlich regiert, DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches.

Der in dem Denken wohnt, und doch von dem Gedanken verschieden ist – den der Gedanke nicht kennt, dessen Leib der Gedanke ist, der das Denken innerlich regiert, DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches.

Der in der Erkenntnis wohnt, und doch von der Erkenntnis verschieden ist – den die Erkenntnis nicht kennt, dessen Leib die Erkenntnis ist, der die Erkenntnis innerlich regiert, DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches.

ER ist sehend – nicht gesehen, hörend - nicht gehört, verstehend – nicht verstanden, erkennend – nicht erkannt, nicht gibt es außer IHM einen Sehenden, einen Hörenden, einen Verstehenden, einen Erkennenden – ER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein UNSTERBLICHES!
Upanischaden

Das Selbst
Das Selbst ist einzig. Unbeweglich, ist es schneller als Gedanken. Die Sinne holen es nicht ein; denn stets ist es im Vorsprung. Stillstehend, überholt es alles sich Bewegende. Ohne das Selbst gibt es kein Leben.
Der Tor vermeint, das Selbst bewege sich, doch es bewegt sich nicht. Dem Toren scheint es weit entfernt, doch ist es nah. Es ist in allem und auch außerhalb von allem.
Wer alle Wesen im Selbst sieht und sein Selbst in allen Wesen, der hasset nicht mehr.
Erleuchtung heißt: das eigene Selbst im ganzen Weltall finden. Überwunden hat Wahn und Sorge, wer überall die Einheit sieht.
Allgegenwärtig ist das Selbst, strahlend, ohne Leib, ohne Knochen, ohne Fleisch, vollkommen, rein und unberührt vom Bösen. Der Seher, der Denker, der Eine, der Höchste über alle Welt und aus sich selbst Seiende, der seit Ewigkeit die Welt schafft.
O Sonne, der Wahrheit Antlitz ist verhüllt von deiner goldenen Scheibe. Entferne sie, auf dass ich Wahrheitssucher der Wahrheit Herrlichkeit erblicken kann.
Erhalter du, Seher, Beherrscher des Himmels und der Erde – o leuchtende Sonne, du Lebensquell der Kreaturen – verhüll’ dein Licht und sammle deine Strahlen! Lass deine liebliche Gestalt durch deine Gnade mich erblicken. Das Wesen, das dir innewohnt, dies Wesen, das bin ich.
Das Geheimnis der Unsterblichkeit ergründet nur der Herzenreine, wenn er, versenkt in tiefster Andacht, erkennt: 
Das Selbst in mir und Brahman (das Absolute) außerhalb sind Eines. Einssein mit Gott, das ist Unsterblichkeit!
Upanischaden

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LAO TSE

Es gibt nur eine Großmacht auf Erden, das ist
DIE LIEBE

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch

Wehe denen, die in der Liebe geizen!

Sie tragen Schuld daran, wenn schließlich die Welt
an Selbstvergiftung zugrunde geht.

Wozu lebst Du, wenn Du nicht lieben kannst?

Laßt uns die Erde durch LIEBE erlösen!

Laotse

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